Baufinanzierung in
Zeiten niedriger Zinsen
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| Das allgemeine Zinsniveau in der Europäischen Union befindet sich nach
wie vor einem im historischen Blickwinkel niedrigen Stand.
Immobilienkäufer können diesen Umstand für sich nutzen und für die Baufinanzierung
ein Darlehen mit günstigen Konditionen aufnehmen. Auch kann eine Altbausanierung
so finanziert werden.
Die niedrigen Sollzinsen lassen sich für einen langen Zeitraum
festschreiben, so dass auch bei einer für Darlehensnehmer weniger
günstigen Marktlage ein attraktiver Zustand beibehalten werden kann.
Mittels einer Zinsbindung können Bauherren die aktuellen Konditionen für
lange Zeit in Zukunft projizieren und so die Rückführung des Darlehens
zu kalkulierbaren Bedingungen gestalten. Die Zinsbindung gilt nicht
automatisch, vielmehr muss sie in jedem
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Darlehensvertrag mit dem
Kredit gebenden Institut separat vereinbart werden. Der
Vorteil eines festgeschriebenen Zinssatzes liegt zum einen
in der Sicherheit im Hinblick auf die vom Hauskäufer in
der Zukunft zu erwartenden Belastungen, zum anderen in der
attraktiven Option, sich ein günstiges Zinsniveau für
lange Zeit zu sichern. Dieser Vorteil allerdings ist nicht
ganz kostenlos. Eine Zinsbindung ist immer mit bestimmten
Refinanzierungsaktivitäten der jeweiligen Bank verbunden,
deren Kosten auf den Darlehensnehmer umgelegt werden. Ob
sich eine fixe Gestaltung der Zinskonditionen lohnt, hängt
sowohl vom Sicherheitsbedürfnis des Bankkunden ab als auch
von der zum Zeitpunkt der Darlehensaufnahmen geltenden
Zinssätze. In Zeiten niedriger Zinsen kann die Bindung
sich als profitable Investition entpuppen. In
Hochzinsphasen allerdings sollten Verbraucher besser
darauf verzichten und auf sinkende Sätze in der Zukunft
hoffen. Letztlich sollte vor der Unterschrift unter einen
Darlehensvertrag immer eine umfangreiche Suche nach
Informationen stehen und außerdem die fachkundige Beratung
eines Spezialisten der
Immobilienfinanzierung
eingeholt
werden.
weitere Themen:
Bausparvertrag
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