Mit hohen Rücklagen die Kosten für die Baufinanzierung senken.
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Wer schon sehr früh im Leben den Entschluss fasst,
später bauen zu wollen, der sollte auch so früh wie
möglich beginnen, auf dieses Vorhaben hin zu arbeiten.
Der wichtigste Punkt dabei ist natürlich die
Baufinanzierung. Wissen muss man, dass man das
Baudarlehen umso günstiger bekommt, je mehr Sicherheiten
man aufzuweisen hat und je mehr Baugeld man aus eigenen
Kräften aufbringen kann. Bei der Entscheidung, wie man
das am besten zusammen trägt, kommt es ganz darauf an,
welcher Zeitraum zwischen dem Beginn des Bauvorhabens
und der Entstehung des Bauwunsches liegt. Viele Menschen
sehen im eigenen Heim heute die zuverlässigste
Altersvorsorge, weil sie dadurch monatlich mehrere
hundert Euro sparen, die |
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Sie sonst als Miete für eine
Wohnung aufbringen müssten. Warum sollte man dann nicht
auch die Möglichkeiten der Altersvorsorge für den Aufbau
des benötigten Eigenkapitals zum Baugeld nutzen? Dafür
stehen zum Beispiel die Varianten Riester Rente und
Kapital bildende Lebensversicherung zur Verfügung. Die
Entscheidung, welche Variante im Einzelfall günstiger
ist, hängt auch davon ab, ob man zum Kreise der
förderfähigen Menschen gehört oder nicht.
Wer sich für die Lebensversicherung entscheidet, hat
später die Möglichkeit, entweder ein Policendarlehen in
Anspruch zu nehmen oder die Versicherung als Sicherheit
bei der Baufinanzierung mit einzubringen. Das könnte
beispielsweise auch durch die Beantragung einer
Terminhypothek geschehen, bei der man über die Laufzeit
lediglich die Zinsen zahlt und wo die Kreditsumme aus
der Ablaufleistung der Versicherung getilgt wird. Damit
hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen,
weil man auch gleich für die Absicherung der
Hinterblieben für den hoffentlich nicht eintretenden
Fall des Todes des Bauherrn gesorgt hat.
Doch auch an Rechtsschutz, Unfallversicherung und die
Haftpflicht für Bauherren sollte man denken. Später
kommen dann noch die Wohngebäudeversicherung und
Hausratversicherung hinzu. Doch warum ist die
Rechtsschutzversicherung beim Bau so wichtig? Laut den
Statistiken der Baugutachter kommt es bei jedem zweiten
Bauvorhaben zu irgendwelchen Mängeln, die dann vom
Bauherrn gegenüber den Firmen geltend gemacht werden
müssen, die man in den einzelnen Gewerken vertraglich
gebunden hat. Dort kommt man als Laie nur in den
wenigsten Fällen ohne anwaltlichen Beistand aus. Hat man
einen Vertrag über Rechtsschutz, dann kann man sich im
Zweifelsfalle bei den meisten Fällen völlig
unbürokratisch eine rechtliche Erstberatung holen. Die
ist meistens schon zu Beginn der Vertragslaufzeit
möglich. Wer einen Anwalt beauftragen oder gar vor
Gericht ziehen möchte, der muss in den meisten Fällen
ein wenig warten. Wie lange, das erfährt man aus den
Allgemeinen Vertragsbestimmungen, die man beim Abschluss
jeder Police ausgehändigt bekommt oder vorher schon auf
dem Homepages der Versicherungen nachlesen kann.
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