Die Vorsorgeanlage für das Alter

Wer sich bereits in jungen Jahren um seine
spätere Zukunft Sorgen macht und in die 
Zukunft investieren möchte, schafft mit 
dem Plan für ein eigenes Haus einen großen
Schritt in diese Richtung. Dabei gibt es 
verschiedene Wege, um sein eigenes Haus zu
finanzieren. Die klassische Methode ist 
immer noch der Weg über einen Bausparvertrag.
Hierbei spart der Anleger über mehrere Jahre
eine nicht unerhebliche Summe an und bekommt
obendrein noch staatliche Zuschüsse. 
Ab einem gewissen Zeitpunkt gilt der 
Bausparvertrag als zuteilungsreif, was besagt,
dass der Eigentümer dieses Vertrages über 
die gleiche Summe einen Kredit zu einem sehr
günstigen Zinssatz bekommt.

Ein eigenes Haus ist eine Wertanlage
Mit dem selbst angesparten Geld und dem günstigen Kredit der Bausparkasse hat der künftige Besitzer der Immobilie schon eine recht stattliche Summe an Eigenkapital geschaffen. Der noch fehlende Rest wird in einer ersten und zweiten Hypothek finanziert, sodass nach rund dreißig Jahren ab Baubeginn die Immobilienfinanzierung abgeschlossen ist. Eine etwas andere Art, zu seiner eigenen Immobilie zu kommen, ist die Finanzierung über die Lebensversicherung. Bei dieser Form haben der künftige Hausbesitzer und seine Frau bereits jeweils eine Lebensversicherung abgeschlossen, wobei die Versicherungssumme mit dem Immobilienpreis übereinstimmt.

Mit der Versicherung günstig finanzieren
Bereits während der Bauphase und auch nach der Fertigstellung zahlt der künftige Hausbesitzer lediglich die anfallenden Zinsen für den Baukredit. Dies hat für die Familie den Vorteil, dass die Belastungen für das Haus immer gleichbleibend sind. Wenn die Versicherungssumme fällig ist, wird die Immobilie auf einen Schlag bezahlt. Gleiches gilt auch für den Fall, dass während der Laufzeit der Versicherung einer der beiden Partner durch irgendwelche Umstände zu Tode kommt. In diesem Fall wird diese eine Versicherungssumme sofort fällig, und der hinterbliebene Partner ist ab diesem Moment schuldenfrei. 

Eine andere seit dem Jahre 2009 durch den Gesetzgeber genehmigte Immobilienfinanzierung ist der Einsatz der Riester-Rente. Dabei schließt der noch recht junge Mensch eine Riester-Rente ab, die komplett mit den jährlich anfallenden staatlichen Fördermitteln in die Finanzierung einer eigenen Immobilie einfließt. Während der Ansparphase baut er auf diese Weise einen sehr guten Bestand an Eigenkapital auf. Ab dem Beginn der Bauphase fängt beim künftigen Hausbesitzer die Rückzahlung des gesamten Kredites an. Auch hier fließen dann die gesamte Riester-Rente und die in jedem Jahr gezahlten staatlichen Fördermittel in die Tilgung ein. Nach spätestens 33 Jahren ab dem Beginn der Riester-Rente ist die Immobilie dann komplett bezahlt und schuldenfrei. Für welche Methode sich auch der neue Besitzer der Immobilie auch entscheidet, ist eigentlich nicht unbedingt so wichtig, Hauptsache, dass er im Alter sorgenfrei leben kann.
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